Sommer, Regen,…Prüfungszeit

WP_20140901_003Sommer, Sonne,…, ok doch kaum Sonne. Sagen wir lieber Regen, Wolken und Kälte. Normal würde man im Sommer wohl sagen

„Ach das Wetter ist so schön, ich lerne später.“

Blöder nur, wenn das Wetter genau das nicht wirklich erlaubt. Nein, es ist kalt und man sitzt so oder so daheim. Am liebstne möchte man gar nicht raus und sich nur unter einer Decke verstecken und fernsehen, lesen oder computern.

Leider ist der Sommer (und auch das Frühjahr im Februar und März) eine der beliebtesten und unbeliebtesten Zeiten für Studenten. Offiziell hat man frei, keine Vorlesungen, man möchte was unternehmen, urlauben und vor allem Freizeit genießen. Doch da ist so eine kleine Sache, die das Ganze unterbindet.

Was damit gemeint ist? Natürlich die Prüfungszeit. Für Studenten an einer Hochschule oder nicht technisch-/naturwissenschaftlicher Fächer mag es vielleicht anders aussehen, doch für für betroffene Studenten sind die vorlesungsfreien Zeiten, auf gewisse Weise die Hölle. Denn auf der einen Seite denkt jeder, dass man ja Zeit hat, weil keine Lernveranstaltungen stattfinden, aber in Wahrheit freut man sich natürlich über Prüfungen, die den Stoff von ein oder zwei Semestern eines Moduls abfragen.

Man kann sich natürlich freuen, dass die Prüfungen nicht alle in ein oder zwei Wochen gequetscht werden und dementsprechend man mehr Zeit zum lernen hat, aber auf der anderen Seite wissen das die Ersteller der Prüfungen natürlich auch und können dementsprechend natürlich auch den Schwierigkeitsgrad der Abfrage erhöhen, weil so oder so jeder irgendwie genug Zeit haben sollte zu lernen.

Dass natürlich manche Prüfungen blöd liegen und sich so Konstellationen bilden, die etwas unangenehm sind, (Prüfungen im Wochentakt oder gar mehrere in einer Woche) erzeugt besonderen Stress. Auf der einen Seite soll man nämlich vieles, möglichst genau lernen und verstehen. Auf der anderen Seite soll man aber auch möglichst sein Studium in vorgegebener Zeit ablegen (Bachelor-Master-System sei dank).

Nein das Thema kennen bestimmt viele und im Endeffekt ist dies vermutlich für viele auch immer noch diese blöde, einfache auslasserei eines Studenten, der mal wieder herumweint, weil er so viele Prüfungen hat. Ok so schlimm ist es wohl gar nicht. Natürlich gab es bei mir in diesem Semester auch eine blöde Konstellation, von der ich genau wusste, dass es nicht so super laufen würde. Doch auf der anderen Seite war das Glück so freundlich, die Prüfungen etwa in einem zwei Wochen Rhytmus anzuordnen. Schade bleibt aber, dass man dementsprechend keine Chance hat, sich ein wenig Abstand von Universität und Alltag zu holen. Da ist das größte der Gefühle eben das Schreiben eines Blogartikels oder ein wenig Klavier spielen. Denn gerade wenn die Prüfungen um sind beginnt auch schon wieder das Semester.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte? Prüfungszeit hin oder her. Nervig ist sie. Die Prüfungen sind leider nicht wie an der Schule, wo man auch mal zwei Wochen mehrere Klausuren schreiben konnte, ohne sofort zu verzweifeln. Aber irgendwie schafft man es schon. Leider geht aber die Motivation üblich schnell flöten und vor allem merkt man einfach, dass man immer an Prüfungen denken muss, sich selbst Barrieren setzt, die einen eher blockieren als zum Lernen animieren.

Trotzdem kann lernen auch Spaß machen, wenn man Erfolgserlebnisse hat. So zum Beispiel, wenn man Aufgaben einer alten Prüfung sofort versteht und lösen kann. Doch sagt die Erfahrung, dass die Prüfung im Endeffekt zwar oft ähnlich ist, aber doch immer ein Fall für sich und natürlich gilt immer, dass die Prüfung die man selbst schreibt, schwerer als alle vorangegangenen ist. (Was teilweise aber auch richtig sein kann, weil ansonst die lieben Studenten sich ja unter Umständen zu einfach für eine Prüfung vorbereiten könnten, ohne wirklich etwas zu lernen 😉 )

Nun gut. So grotesk es sich auch anhören mag. Ich freu mich, wenn der September rum sein wird, ich wieder den normalen Unialltag im Kopf haben darf und hoffentlich freut man sich in dieser Zeit über positive Prüfungsergebnisse.

Allen Studenten weiterhin viel Glück und Duchhaltevermögen bei der Lernerei und den Prüfungen. Die Halbzeit ist erreicht.

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