Bye, bye Akismet…Willkommen Spambiene

Naja was soll man sagen, ich hab mal wieder ein bisschen an dieser Seite gearbeitet. Eigentlich hatte ich mir überlegt Disqus als Kommentarfunktion einzubinden, doch das leidige Thema Datenschutz hat mich irgendwie doch wieder dazu gebracht es nicht zu tun. Außerdem weiß ich aus eigenen Erfahrungen, dass mich diese Kommentarfunktion meistens nervt, weil sie ewig zum Laden braucht und die Seite dementsprechend langsamer wird.

Rein datenschutztechnisch bin ich aber auch immer etwas skeptisch gewesen, was Akismet angeht. Auch wenn ich es in meinem Datenschutzhinweis erwähnt hatte und eine nette Checkbox bei der Kommentarfunktion eingebunden war, die nochmal darauf hinwies, dass Akismet aktiv sei, war ich doch nie ein richtiger Fan davon.

Deshalb war ich doch recht froh, als ich auf Antispam Bee traf. Ich las davon, als ich auf picomol.de einen schönen Beitrag über die Vor- und Nachteile von Disqus las. Der Beitrag wurde übrigens im letzten Satz verlinkt.

Nun las ich in den Kommentaren viel von den negativen Seiten von Disqus und dass es doch einige Leute gibt, die diese interaktive Kommentarfunktion boykottieren. Nun muss ich zugeben, dass ich Kommentare auf Seiten die Disqus nutzen abgebe und die Kommentarfunktion nicht schlecht finde. Doch bin ich ebenfalls der Meinung, dass man nicht alles in fremde Hände geben muss und zudem gefällt mir eigentlich die Standardkommentarfunktion, wie sie WordPress besitzt, ganz gut.

Das große Problem an dieser Kommentarfunktion ist aber, dass sie gerne von Spam betroffen ist und man dementsprechend gerne Kommentare löschen muss. Wie erwähnt, habe ich bisher hierfür Akismet genutzt, was auch gut funktioniert hat. Doch nun nachdem ich Antispam Bee traf, möchte ich nun natürlich herausfinden, ob diese Möglichkeit auch wirklich ähnlich gute Ergebnisse liefert.

Da ich das Experiment erst heute gestartet habe, kann das natürlich noch etwas dauern. Doch kann ich schonmal erwähnen, dass die Konfiguration des Plugins sehr positiv überraschen ließ. So baut das Plugin zum Beispiel seine eigene Spamkartei auf, indem es die Beiträge, die das Spam erkannt wurden, mit neuen Beiträgen vergleicht. Ebenfalls lassen sich Kommentare nach Sprachen und Herkunft filtern, was natürlich sehr praktisch ist, weil in einem deutschsprachigen Blog, wie ich es betreibe so oder so nur solche Kommentare zu erwarten sind.

Ebenfalls ist es möglich eine öffentliche Spamliste einzubinden, was aber wieder zu ähnlichen bedenken führen würde, wie sie bei Akismet der Fall sind. In diesem Fall handelt es sich zu diesem Zeitpunkt um die Liste von www.stopforumspam.com. Diese Funktion sollte aber von Webseitebetreibern in der EU nicht genutzt werden, weil sie nicht ohne weitere mit dem Datenschutzrecht konform ist, weil IP Adressen klar abgefragt werden, um herauszufinden, ob sie ok oder nicht ok sind. Ähnlich wie es für Akismet gilt, auch wenn es bei Akismet noch verschiedene Lizenzen gibt, da die Funktion nur als Privatanwender kostenfrei zu nutzen ist.

Nun kann man natürlich ähnlich wie es viele deutsche Blogbetreiber machen, eine Checkbox mit dem Hinweis, dass Daten an einen solchen Dienst weitergeleitet werden, anfügen, um sich zusätzlich zum Datenschutzhinweis abzusichern. Doch bleibt weiter der fade Geschmack, dass man die Daten seiner Besucher an irgendjemanden weiterleitet.

Für mich ist das derzeit auch der Grund, weshalb ich nach und nach gedenke weitere Funktionen aus dem Blog zu entfernen, die ich eigentlich recht praktisch finde. So möchte ich die Google Analytics, die ich derzeit noch benutze, mit der Zeit gegen eine Alternative auswechseln. Hier ist die Software Piwik interessant, die es erlaubt auf dem eigenen Server die Besucherstatistiken zu führen. Ebenfalls bietet der Programmierer von Antispam Bee, Sergej Müller, mit Statify ein praktisches Plugin, welches solch einen Statistik Dienst umsetzen würde. Doch hier bin ich mir noch nicht sicher, welchen Dienst ich in Zukunft nutzen möchte. Insbesondere, weil ich auch gerne herausfinden würde, ob ich die alten Daten aus Google Analytics einpflegen kann.

Dementsprechend das Internet und der eigene Webauftritt bietet immer einiges zutun und auch heute bin ich mal wieder fasziniert, was es doch alles zu bedenken geben kann, wenn man seine Seite optimieren möchte.

Nun wünsche ich aber erstmal einen angenehmen Abend.

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