Von Moral, Ethik und dem Aufwärmen alten Wissens

Lernen_Schaltungstechnik

Ich glaub ich hatte es gestern für mich beschlossen, dass es doch gut wäre, wenn ich einfach mal ein bisschen vom Lernen berichte. Ja was soll ich sagen. In Kürze warten einige Prüfungen auf mich und die ersten davon handeln auf der einen Seite von Elektrotechnik, um zu präzisieren Schaltungstechnik, während die andere von der Automatisierungstechnik im Allgemeinen handelt.

Dementsprechend erfreute ich mich heute an einer alten Videovorlesungsaufnahme von Automatisierungstechnik, da ich während dem Semester parallel noch eine andere Lehrveranstaltung hatte und dementsprechend mir die Aufnahmen sicherte. Im Endeffekt wollte ich natürlich während dem Semester immer die Aufnahmen daheim ansehen, aber wie man es erwartet, wurde das natürlich immer wieder aufgeschoben, doch so unpraktisch ist es nun auch nicht, weil man sich ziemlich locker hinsetzen kann und einfach zuhört und das eigene Skript erweitert, während die Präsentation dank Lecturnity abgespielt wird. An sich ein System, welches man sich gelegentlich auch für andere Vorlesungen wünschen würde, doch was solls.

Irgendwie ist es doch faszinierend dem Professor zuzuhören, während er von technischen Prozessen und den Auswirkungen der Automatisierung auf das allgemeine Leben berichtet. Aber auch die ethischen und moralischen Grundsätze, wie sie von der VDI vorgegeben sind, klingen doch interessant nach, wenn man sich darüber Gedanken macht wie man später einmal im Beruf agieren soll.

Doch ich durfte mich natürlich nicht nur mit Automatisierungstechnik beschäftigen, auch wenn es mir auf gewisse Weise lieber gewesen wäre. Doch noch ein paar Tage vor Automatisierungstechnik wartet eine größere Prüfung auf mich. Wie schon erwähnt, Steuerungstechnik.

Ein Fach, welches sowohl interessant als auch anstrengend ist. Aber das hat die Elektrotechnik im Allgemeinen an sich und es lässt sich wohl auf jeden Bereich der Ingenieurswissenschaften übertragen. Für mich zeigte sich nur durch einen Blick auf den Kalender, dass die Prüfung von diesem Fach droht und ich wirklich mich beeilen sollte um mich darauf vorzubereiten. Gleichzeitig meldete sich mein Ehrgefühl und versuchte mir zu erklären, dass ich vielleicht doch mal etwas das Tempo in meinem Studium anziehen sollte.

Auf jeden Fall fing ich ganz vorsichtig an mich an den Stoff heranzutasten und sah mir die alten Aufgabenblätter an, bloß um festzustellen, dass ich total aus der Materie war. Man glaubt nicht wie schnell einem so etwas passieren kann. Von einem auf den anderen Moment kann eine Aufgabenstellung einfach sein und im nächsten unüberwindbar. Einer der Gründe, weshalb ich mich langsam herangetastet habe. Etwas komplexe Rechnungen umwandeln, ein paar Impedanzen berechnen und dann wird das schon.

Nun, inzwischen sitze ich hier und blättere die Aufgaben durch um herauszufinden, von welchen ich die Lösungswege habe und mich dementsprechend hinsetzen kann um das allgemeine Vorgehen zu verinnerlichen. Das sind wohl die Momente, in denen einem klar wird, dass es auch unangenehme Folgen haben kann, wenn man für ein Modul keine Scheinkriterien hat um an der Prüfung teilzunehmen. Dementsprechend kann es leicht passieren, dass man die Übungsvorbereitung im Semester vergisst und dementsprechend sich auf die schnelle durch ein ganzes Semester Stoff beißen muss, um daraufhin zu hoffen, dass man damit zurecht kommt.

Nja gut, auf der anderen Seite habe ich ein gutes Gefühl, weil ich meinen Schweinehund wenigstens ansatzweise überwunden habe und mich endlich zum lernen aufgerafft habe. Doch manchmal wünscht man sich wirklich die Tage zurück, die man vertrödelt hat, ins Besondere, wenn einem klar wird, dass man andere Termine hat, die man auch noch vor und während der Prüfungszeit unterbringen muss.

Nja gut. Hier auf jeden Fall mein erster Lernblogeintrag und mal sehen, ob ich das fortführen kann und werde.

Memo für morgen: Ich sollte für Automatisierungstechnik vielleicht noch Karteikarten vorbereiten, aber Priorität hat, dass ich mir auch die alten Prüfungen von beiden Fächern ansehe, damit ich weiß, was wirklich auf mich zukommt und mich nicht mit möchtegern Skript lesen vom Wesentlichen ablenke

 

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